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Die dreigleisige Strategie zum IT-Benchmarking

Das falsche Mess- und Analyseverfahren kann beim IT-Benchmarking zu bedeutungslosen oder sogar irreführenden Ergebnissen führen. Der Stratege John Parkinson arbeitete einmal mit einer IT-Gruppe zusammen, die ihrem Benchmarking zufolge zu den Top-Performern jeder beliebigen Branche gehörte. Mit Parkinsons Hilfe wurde jedoch die Mitarbeiterzahl der Gruppe ohne jeglichen Produktivitätsverlust von 700 auf ungefähr 250 verringert. In seinem Artikel erläutert Parkinson, wie jede IT-Struktur mittels eines dreigleisigen Verfahrens bewertet werden kann.

Der Chief Information Officer (CIO) einer großen Firma bat Parkinson einmal darum, seine IT-Organisation im Vergleich zu Fachkollegen zu bewerten. Die größte Herausforderung beim Benchmarking eines Unternehmens dieser Größenordnung liegt darin, dass es für den Vergleichsprozess nur wenige Unternehmen ähnlicher Größe gibt und selbst unter den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten kein hinlänglicher Branchenbezug für einen brauchbaren Vergleich vorhanden ist.

Die von Parkinson ausgearbeitete Lösung war eine dreigleisige Strategie. Als erstes beschloss er, mittels öffentlicher Daten eine schnelle und überwiegend qualitative Bewertung zu ungefähr 20 globalen Unternehmen vergleichbarer Größe und Gestalt durchzuführen. Damit sollte eine „Karte“ verschiedener Dimensionen erstellt werden, die aufzeigen würde, wie andere Unternehmen der Gruppe des CIOs ähneln oder sich davon unterscheiden. Als nächstes sah sich Parkinson ungefähr 50 Produkt- und Dienstleistungsunternehmen mit Erträgen auf der Ebene seines IT-Budgets an. Die besten Unternehmen, deren Betriebsumfang dem in Frage stehenden Unternehmen ähnelte, wurden bewertet. Anschließend bewertete Parkinson jeden internen Teil der IT-Organisation des CIOs gegenüber den anderen Teilen, um herauszufinden, wo nach Kundenerfahrung Variabilität vorhanden ist. Laut Parkinson ist diese Strategie aus folgenden Gründen so effektiv:

Ist der Bezugswert angemessen angelegt, könnte er regelmäßig dazu eingesetzt werden, die Auswirkungen von Prozessverbesserungsplänen zu überwachen… Und nachdem sich die verschiedenen bewerteten Gruppen alle innerhalb eines organisatorischen Kontexts befanden, könnten viele der externen Variablen, die den Vergleich separater Unternehmen schwierig oder kostspielig gestalten, unberücksichtigt bleiben oder einfacher gesteuert werden.

Die Strategie lieferte dem CEO in der Tat wertvolle Erkenntnisse, die anschließend in die strategische Planung miteinbezogen wurden.

Den (englischen) Originalartikel finden Sie hier: http://ww2.cfo.com/it-value/2014/09/benchmarking-can-lead-astray/

über John Friscia

John Friscia was the Editor of Computer Aid's Accelerating IT Success from 2015 through 2018. He began working for Computer Aid, Inc. in 2013 and grew in every possible way in his time there. John graduated summa cum laude from Shippensburg University with a B.A. in English.

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