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Wie man Wissensmanagement anwendet

Unternehmen wollen wissen, wie die richtigen Informationen auf die beste Weise in die richtigen Hände kommen. Um das zu erreichen, gibt es Wissensmanagement (Knowledge management, KM). Barclay Rae schlägt bei der ITSM Review fünf Punkte vor, wie Sie KM in Ihrem Unternehmen umsetzen:

  1. „Scheitern Sie an der Planung, planen Sie zu scheitern” gilt in diesem Fall.
  2. Implizites Wissen in explizites Wissen zu verwandeln, kann gefährlich sein.
  3. Überlegen Sie sich, wer das Wissen auf welche Weise konsumiert.
  4. Wissen hat, wie Bananen, ein „Ablaufdatum“.
  5. Der Wert des Wissens liegt nicht in seiner Schaffung, sondern in seiner Konsumation.

Die Frage, die Sie sich stellen müssen, bevor Sie überhaupt erst daran denken, KM zu implementieren, ist einfach— was wollen Sie mit diesem Prozess erreichen? In welcher Form Sie das Wissen bereitstellen und zugänglich machen, hängt von Ihrem angestrebten Ziel ab, ob Sie nun z.B. „IT-Mitarbeiter rasch schulen” oder „Kosten des IT-Supports reduzieren” wollen. Außerdem müssen Sie einige grundlegende Richtlinien definieren, die festlegen, wie und von wem die wissensbasierten Inhalte formuliert werden, sodass diese Inhalte dem Thema entsprechen und ihren Zweck erfüllen. Die verwendete Fachsprache sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

Ein weiterer, wesentlicher Teil des KM ist die Erkenntnis, dass  sich das vorhandene Wissen ständig erweitert. Prozesse müssen eingeführt werden, um Inhalte zu genehmigen und zu warten, idealerweise durch ein Warnsystem-Tool. Und wenn Sie das alles umgesetzt haben, brauchen Sie nur sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter die Inhalte auch nutzen:

Die einzige Möglichkeit zu erkennen, was nützlich ist und was nicht, ist, (beständig)die Erfolgsbilanz zu überprüfen. Die Nutzung und Anwendung der Inhalte zu überprüfen ist ein Schlüsselfaktor bei diesem Prozess und sollte Sie dabei unterstützen, Verbesserungen, Effizienz und Relevanz zu fördern.

Manchmal stellen die grundlegenden Aufzeichnungen (z.B. Listen) die am häufigsten verwendeten und nützlichsten Informationen dar, während schön gestaltete und ausformulierte Dokumente nicht verwendet und gelesen werden – der Erfolg Ihres Wissenssystems hängt zum Großteil davon ab, ob Sie erkennen können, was funktioniert und was nicht,  und Sie dann die nicht funktionierenden Inhalte entsprechend bearbeiten.

Um mehr über die Umsetzung von KM zu erfahren, lesen Sie  Raes vollständigen Artikel (in Englisch) unter:  http://www.theitsmreview.com/2013/09/knowledge-management-buying-tool/

über John Friscia

John Friscia is the Editor of Computer Aid's Accelerating IT Success. He began working for Computer Aid, Inc. in 2013 and continues to provide graphic design support for AITS. He graduated summa cum laude from Shippensburg University with a B.A. in English.

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