Zuhause / Allgemein / 5 Risiken bei Ersatzprojekten des IT-Systems

5 Risiken bei Ersatzprojekten des IT-Systems

Ersatzprojekte des IT-Systems sind bekannt für ihre notorisch langen Verzögerungen, für Fehlschläge bei Vereinbarungen und ihre sehr hohen Gemeinkosten. Wenn Sie noch die allgemeine Konfusion von Kunden und IT hinzufügen, dann haben Sie ein Rezept für Kopfschmerzen, lange Arbeitstage und anhaltende Fehlkommunikation. Was sind also die großen Risiken, nach denen man Ausschau halten und mit denen man sich befassen sollte? Michael Komperud zählt fünf davon auf:

  • Ineffektive Einbeziehung der Nutzer
  • Ineffektive Unterstützung durch die Unternehmensleitung
  • Inflation von Anforderungen
  • Schwächen bei der Terminplanung
  • Personalwechsel

Bei den beiden ersten Risiken handelt es sich um Ineffizienz: Ineffektive Einbeziehung der Nutzer und ineffektive Unterstützung von Seiten der Unternehmensleitung. Ersteres resultiert daraus, dass bei der Entwicklung von Lösungen zu isoliert gearbeitet wird – was manchmal nicht nur die Gefahr von Missverständnissen über das, was der Nutzer wirklich will, in sich birgt, sondern den Nutzer auch aus dem Entwicklungszyklus ausschließt (was zu einem späteren Zeitpunkt Modifikationen und Nacharbeiten erforderlich macht). Das Nächste ist vielleicht in noch stärkerem Maße ein Sterbegesang für das Projekt: Der Mangel an Unterstützung durch die Unternehmensleitung. Damit Projekte erfolgreich sind und abgestützt werden, muss die Geschäftsleitung vom Anfang bis zum Ende mit eingebunden sein. Projekte, die erfahren, dass sie außen vor bleiben, können oft eingestellt werden, selbst wenn sie den Zeitplan und den Projektetat einhalten. Auf der Liste steht auch die schleichende Veränderung – eine Tendenz, den zu Beginn des Projekts geforderten Funktionen andere Funktionen hinzuzufügen, oder die geforderten Funktionen zu ändern. Wenn dies in Verbindung mit der erwähnten mangelhaften Einbeziehung des Nutzers geschieht, ergibt sich daraus eine ganz besondere Bedrohung für den Zeitrahmen und die Projektkosten. Die Lösung lautet hier, Unklarheiten bereits zu einem frühen Projektzeitpunkt aus dem Weg zu räumen und damit zu verhindern, dass sich gewisse „zusätzliche Eigenschaften“  einschleichen, ohne dass sie als schleichende Veränderung wahrgenommen werden. Eines der letzten der in diesem Artikel benannten Risiken ist der Personalwechsel, der eher eine vereinzelte, dafür aber häufig auftretende Gefahr in einem projektbasierten Unternehmen darstellt. Geht ein wichtiger Mitarbeiter in den Ruhestand oder er tritt zurück, dann leidet das Projekt oft an einem „Verlust dieser Fachkompetenz“. Dies ist besonders in solchen Fällen bedenklich, in denen ein überholtes, altes System ersetzt wird und keiner die Technologie oder die Geschäftsprozesse dieses Systems besser versteht, als der Mitarbeiter, der gerade gegangen ist. So etwas lässt sich nur schwer verhindern, kann aber dadurch gemildert werden, dass Projektressourcen rotiert und so Abhängigkeiten reduziert werden. Versuchen Sie, Prozesse statt Helden zu fördern. Heißen Sie Kommunikation willkommen und kümmern Sie sich um Mitarbeiter mit Schlüsselfunktionen, damit Stress und die von ihnen erlebte Unsicherheit bei bevorstehenden Veränderungen abgebaut werden. Alle fünf genannten Risiken weisen ganz allgemein auf einen Mangel an kontinuierlicher Kommunikation und Übereinstimmung hin. Die Projektleitung kann die Mehrzahl dieser Probleme identifizieren und abmildern, indem sie eine gesunde Kommunikation zwischen Nutzern, Geschäftsleitung und dem Team und die ursprünglich hinsichtlich des Projekts getroffenen Vereinbarungen überwacht.

über Matthew Kabik

Matthew Kabik is the former Editor of Computer Aid’s Accelerating IT Success. He worked at Computer Aid, Inc. from 2008 to 2014 in the Harrisburg offices, where he was a copywriter, swordsman, social media consultant, and trainer before moving into editorial.

überprüfen Sie auch

Zufriedene Angestellte sind produktive Angestellte: Wie man Mitarbeiter motiviert

Wie zufrieden ist Ihre IT-Personal? Zufriedene Angestellte sind am Arbeitsplatz oft produktiver und deshalb sollte jeder CIO sich für die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter interessieren. In diesem Artikel, der in Intuit erschienen ist, werden ve

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

WERBUNG