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‘Ja’ sagen zu Wissensmanagement

Die gängige Meinung möchte uns glauben machen, die größten Probleme bezüglich Wissensmanagement (KM) wären in Ordnung gebracht worden. Joe, der IT-Typ, ist sich da nicht so sicher. Er behauptet, es gäbe noch eine Menge an Verbesserungen zu leisten, vom Bestimmen relevanten Wissens zum Wissensaustausch, bis zum Zugang, der Verfügbarkeit und Zeitgenauigkeit.

KM kann, je nachdem wen man fragt, unterschiedlich definiert werden. Aus einer ITSM Perspektive, circa ITIL 2011, ist es „der Prozess, der für den Austausch von Perspektiven, Ideen verantwortlich ist … und für das Sicherstellen, das es am richtigen Ort und zur richtigen Zeit verfügbar ist.” Grundsätzlich handelt es sich um die Verwendung und Wiederverwendung von Wissen. Doch ITIL definiert „Wissen“ nie als einen Begriff, sondern behandelt es wie einen Prozess.

ITIL 2011 hat einen ziemlich technischen Ansatz bezüglich KM, die Betonung liegt auf Daten und dem Übertragen von Informationen statt auf einer kulturellen Methode der Ausnutzung und Kultivierung. Joe ist der Ansicht, Wissen ist nur dann für die Organisation von Wert, wenn es, während man es in der Organisation erhält, irgendwann aufgegriffen und von zusätzlichen Personen genutzt wird. Behandelt man KM wie eine „ergänzende“ Aufgabe, erreicht man dieses Ziel nicht unbedingt.

Damit KM mehr als ein sinnloses „Verfahren“ ist, hat es Teil einer Kultur des Wissenserhalts und Wissensaustauschs zu sein und muss zudem in die alltäglichen Geschäftspraktiken eingebunden werden. Manchmal braucht man einen praktischeren Ansatz als der, der in ITIL angeboten wird, damit eine Organisation einen Wert erhält.

Lesen Sie den Originalbeitrag (in englischer Sprache): http://www.joetheitguy.com/2015/01/28/taking-the-no-out-of-knowledge-management/

über Eric Anderson

Eric Anderson is a staff writer for CAI's Accelerating IT Success. He is an intern at Computer Aid Inc., pursuing his master's degree in communications at Penn State University.

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