Zuhause / DE / Wenn zuviel des Guten schlecht ist

Wenn zuviel des Guten schlecht ist

Mobile Geräte sind etwas Wunderbares.  Sie sind leicht, einfach im Gebrauch, erschwinglich und verfügbar-  und sie haben auf vielfache Weise die Art, wie wir unser persönliches Leben und unser Geschäftsleben bewältigen revolutioniert.  Doch für die meisten von uns haben die mobilen Geräte, die uns unsere Arbeitgeber zur Verfügung stellen, sehr strenge „Kontrollen“….. Während einer typischen Telefonkonferenz, bei der ich mich auf mein iPad beziehe, ist es nichts Ungewöhnliches, dass ich mich vier bis fünf Mal mit einem Passwort anmelden muss.  Ich vermute, dass ich mich bei meinen mobilen Geräten mehrere duzend Male am Tag anmelde.  So of  schließe ich die Tür zu meiner Wohnung nicht ab.“

In dem oben angeführten Beispiel zerstört Bruce McCuaig den Mythos, dass mobile Geräte immer angeschaltet sein sollten. Während er zugibt, dass es in der Tat unangenehm ist sich ständig erneut bei einem Gerät anmelden zu müssen, weist er auch darauf hin, dass die meisten seiner Kollegen (und die Menschen ganz allgemein) dies durchaus akzeptieren.  In diesem Falle ist es klüger, sich ständig erneut anzumelden statt das Gerät offen und angreifbar zu lassen.

McCuaig bringt einen weiteren Punkt zur Sprache, nämlich die IT-Denkart, mehr sei besser. Es ist möglich, viele Kontrollen bezogen auf Risiken einzuführen, doch korrelieren diese nicht unbedingt mit der Schadensbegrenzung. Er schlägt vor, ein Maß an Aufsicht über alle eingeführten Kontrollen wahrzunehmen. Ähnlich wie bei der Erlaubnis, nur eine Art Süßigkeiten im Laden wähle zu dürfen, sollte IT die Kontrollen auf jene beschränken, die am nützlichsten sind.

McCuaig weist auch beim Risikomanagement darauf hin, dass mehr nicht immer besser ist.  McCuaig argumentiert, man sollte Kontrollen “wie Medikamente handhaben”.  Kontrollen sind wirkungsvoller, wenn sie nur dann einsetzt werden, wenn man sie braucht.  In gleichem Sinne meint er, „einfach weil wir wissen wie es geht“ sind Kontrollen, so McCuaig „schädlich und machen süchtig.“  Nur weil sich die Technologie leicht anwenden lässt bedeutet es nicht, dass wir sie anwenden müssen.  Der übermäßige Gebrauch der Technologie zur Risikoprävention kann zu einer Abhängigkeit von Geräten führen, die nicht unbedingt günstig sein muss.  Insgesamt weist McCuaig darauf hin, dass die Antwort darin liegen könnte, Analytik und schlechte Kontrollen auszumerzen.  Je weniger schlechte Kontrollen es gibt, desto mehr werden qualifizierte Kontrollexperten die Arbeit leisten.

über Anne Grybowski

Anne is a former staff writer for CAI's Accelerating IT Success, with a degree in Media Studies from Penn State University.

überprüfen Sie auch

Unternehmens-IT 2020: Vorhersagen und Vorbereitung

In diesem Artikel für TechRepublic trifft Patrick Gray einige Vorhersagen für die IT-Landschaft von 2020. …

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

WERBUNG